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Mo, 11.09.2017 12:30
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pts20170911026 Medien/Kommunikation, Kultur/Lifestyle
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Von Anfang an professionelle Erfahrung sammeln

DUK-Studierende des "Music for Applied Media"-Jahrgangs komponierten für "stereonarrativen" Film
Krmpf Krmpf Studios (Credits: Alex Niederklapfer)
Krmpf Krmpf Studios (Credits: Alex Niederklapfer)

Linz (pts026/11.09.2017/12:30) - Das Linzer Medienkünstlerkollektiv Krmpf Krmpf produzierte in enger Zusammenarbeit mit dem Masterstudiengang Music for Applied Media der Donau-Universität Krems einen "stereonarrativen" Film - der Titel lautet "merk|würdig" . Stereonarrativität ist dabei die Bezeichnung, die die Krmpf Krmpf Studios für ihre neu entwickelte Screening-Methode gewählt haben. Dabei wird das Publikum in zwei Hälften geteilt, jede Gruppe sieht eine andere Version des Films, hört allerdings den gleichen Soundtrack. Für Sound-Design und Musikbausteine dieses innovativen Projekts zeichnen unter anderem die angehenden Medienmusikkomponisten der Donau-Universität verantwortlich.

Unter der Supervision von Miguel Kertsman, Lehrgangsleiter des Studiengangs Music for Applied Media und selbst Komponist, entwickelten die Studierenden im Rahmen des Lehrfaches "Sound Design, Signal Processing, and Media Music Aestehtics" bereits zu Beginn ihres Studiums diegetisches und abstraktes Sound Design und Music Cues für dieses Filmprojekt. Zudem komponierte Miguel Kertsman musikalische Themen für den Soundtrack, aus dem die Studierenden ergänzende Music Cues entwickelten.

"Es ist extrem aufregend, schon im ersten Jahr die Möglichkeit zu haben, an einem echten Filmprojekt zu arbeiten. Dabei erlangen wir umfassendes, praktisches Wissen, denn es geht hier nicht nur um die Produktion von Sound Design und Musik, die im Film benötigt wird, sondern vor allem auch darum, sich persönlich im Team einzubringen, in optimaler Weise mit Problemen und Herausforderungen umzugehen und Ideen und Lösungen gemeinsam zu entwickeln. Ein tolles Erlebnis!" (Manuel Brandtner, Studierender Music for Applied Media)

Innovatives Konzept für Filme, die künstlerisch mit der vorhandenen 3D-Technologie-Infrastruktur arbeiten

Im Gegensatz zur "Stereoskopie", bei der zwei Bildströme in der visuellen Perspektive leicht variieren, um einen 3D-Effekt zu erzeugen, ermöglicht die "Stereonarrativität" zwei Bildströme unabhängig voneinander. Infolgedessen werden eine Person und ihr Nachbar zwei verschiedene Filme oder verschiedene Perspektiven eines Films sehen, während sie den gleichen Soundtrack hören. Passive 3D-Brillen werden so manipuliert, dass sie jeweils nur das "rechte" oder das "linke" Bild für beide Augen der jeweiligen Person übertragen. Während das Publikum die akustische Wahrnehmung des Films teilt, werden visuell zwei verschiedene aber verwandte Geschichten erzählt: "Stereonarrativität".

Diese "Stereonarrativität" zwingt das Publikum zu Interaktion und Erfahrungsaustausch, denn während eine Person an einer Stelle weint, sieht ihr Nachbar zur gleichen Zeit eine lustige Szene vor sich - dies bietet daher eine Basis für die Wahrnehmung kollektiver Kunst und menschlichen Austausch und offenbart somit einen wichtigen sozialen Aspekt des Kinos als kollektive Erfahrung.

Ausstellung beim Ars Electronica Festiva:l 7. bis 11.9.2017
Das Filmprojekt wird im Rahmen des Ars Electronics Festivals von 7. bis 11.9.2017 vorgestellt, die Präsentation des gesamten Films folgt zu einem späteren Zeitpunkt im Herbst.

Über Krmpf Krmpf Studios
Krmpf Krmpf Studios sind ein nicht kommerzielles privates Filmstudio, das 2003 in Linz von Ehrentraud Hager, Magdalena Wurm, Alexander Niederklapfer und David Wurm gegründet wurde, später schloss sich auch Liesa-Marie Wondraschek an. Bisherige Stop-Motion- und Kurzfilmprojekte brachten den jungen Filmemachern Preise wie den YOUKI Würdigungspreis, die Golden Nica Prix Arts Electronica 2006 oder das Euroregionale Jugendfilmfestival ein.

Weitere Informationen:
Music for Applied Media - http://www.donau-uni.ac.at/de/studium/musicfilmmedia/index.php
Krmpf Krmpf Studios - http://www.krmpfkrmpf-studios.com
Ars Electronica Festival: https://www.aec.at/ai/de

(Ende)

Aussender: Donau-Universität Krems
Ansprechpartner: Dr. Eva Maria Stöckler
Tel.: 02732 893 2574
E-Mail:
Website: www.donau-uni.ac.at
Donau-Universität Krems
   
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