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Fr, 13.12.2019 10:30
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pte20191213009 Medizin/Wellness, Forschung/Entwicklung

Speicheltest für Mund- und Rachenkrebs kommt

Neues Verfahren setzt auf die Isolierung von Exomen und liefert deutlich schnellere Diagnose
Raschere Tests mit Acoustofluidics (Foto: The Journal of Molecular Diagnostics)
Raschere Tests mit Acoustofluidics (Foto: The Journal of Molecular Diagnostics)

Durham (pte009/13.12.2019/10:30) - Forscher der Duke University http://duke.edu haben einen Speicheltest zur früheren Diagnose von Mund- und Rachenkrebs entwickelt. Er beruht auf dem Einsatz von Acoustofluidics. Dabei wird der Speichel auf den Humanen Papillomavirus (HPV) 16 untersucht. Bei HPV 16 handelt es sich um einen Virenstamm, der mit Oropharynxkarzinomen in Zusammenhang steht. Der neue Test wies die Erkrankung bei 40 Prozent der Patienten und bei 80 Prozent der Studienteilnehmer mit einer bestätigten Diagnose nach.

Laut Mitstudienleiter Tony Jun Huang treten Oropharynxkarzinome jährlich weltweit bei 115.000 Personen auf. Es handle sich dabei aufgrund des mit HPV verbundenen Auftretens um eine der am stärksten zunehmenden Krankheiten in den westlichen Ländern. Vor allem betroffen seien jüngere Patienten. "Es ist von zentraler Bedeutung, dass Verfahren entwickelt werden, die eine frühe Erkennung und den Behandlungserfolg verbessern." Der erfolgreiche Nachweis von HPV bei Exosomen aus dem Speichel bringe dabei entscheidende Vorteile.

Winzige Mikrovesikel im Visier

Bei Exosomen handelt es sich um winzige Mikrovesikel, die aus den Zellen stammen und in die Körperflüssigkeiten abgegeben werden. Es wird davon ausgegangen, dass sie eine Rolle bei der interzellulären Kommunikation spielen. Ihre Anzahl ist in Verbindung mit verschiedenen Krebsarten erhöht. Bei Acoustofluidics handelt es sich um eine Hochtechnologie, die Akustik und Mikrofluidik miteinander verbindet. Flüssigkeitsproben werden mittels eines winzigen Mikrofluidik-Chips analysiert, der entwickelt wurde, um die Exome zu isolieren.

Unerwünschte Partikel werden aufgrund ihrer Größe ausgeschieden. Übrig bleiben Proben, die es erleichtern, tumorspezifische Biomarker zu entdecken. Der neue Test ermöglicht eine rasche und automatisierte Isolierung der Exome und kann daher - anders als eine herkömmliche Biopsie - für eine wiederholte und kontinuierliche Überwachung des Tumorwachstums und der Behandlung eingesetzt werden. Die Forschungsergebnisse wurden im "Journal of Molecular Diagnostics" veröffentlicht.

(Ende)

Aussender: pressetext.redaktion
Ansprechpartner: Moritz Bergmann
Tel.: +43-1-81140-300
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